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13.5.2009 von gg.
Nach dem Update eines unserer Ubuntu-Systeme auf Version 9.04 erschien nach dem Login immer die Meldung, dass der Tracker-Index korrupt sei. Die Meldung ließ sich auch nicht wegklicken, sondern tauchte immer wieder in einem neuen Fenster auf. Ein Versuch, den Index neu aufzubauen, brachte keine Besserung.
Um das Problem zu lösen, müssen die Benutzer zunächst das Paket “tracker-utils” installieren. Danach können sie mit dem Befehl
tracker-processes -r
alle existierenden Tracker-Prozesse entfernen. Zum Abschluss lassen sich der Tracker und das Tracker-Applet mit den Befehlen
/usr/lib/tracker/trackerd
tracker-applet
neu starten. Danach ist der Fehler verschwunden.
Der Update Manager unter Solaris wies uns darauf hin, dass er einen Patch (121430-36) nicht selbst installieren könne. Er lud ihn nur herunter und überließ es dem Administrator zu prüfen, ob er für das System geeignet sei. Nachdem wir diese Frage geklärt hatten und zu einem positiven Ergebnis kamen, fanden wir im Verzeichnis /var/sdam/spool die Patch-Datei mit dem Namen “121430-36.jar”. Unser Versuch, diese mit dem Befehl
patchadd /var/sdam/spool/121430-36.jar
einzuspielen scheitere aber wegen einer falschen Checksumme.
Wenn die Installationsdatei zuerst mit dem Befehl
jar xf {Dateiname}
entpackt wird, läuft die Installation mittels
patchadd /var/sadm/spool/121430-36
anschließend durch.
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13.5.2009 von gg.
Fonic bietet einen USB-Stick für einen drahtlosen Internetzugang an, der pauschal 2,50 Euro am Tag kostet. Der Anbieter unterstützt die Nutzung des Sticks mit MacOS und Windows. Was Linux angeht, so findet sich in den FAQs nur ein Hinweis, dass der Betrieb mit dem USB-Stick funktioniert, es steht aber keine Anleitung zur Verfügung.
Um den Fonic-Stick unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen, müssen die Anwender zunächst das Tool “usb_modeswitch” von der Website http://www.draisberghof.de/usb_modeswitch installieren. Dieses benötigt in seiner Konfigurationsdatei folgende Einträge:
DefaultVendor= 0×12d1
DefaultProduct= 0×1003
HuaweiMode=1
Nach erfolgreicher Installation (dazu muss auf dem System die libusb-dev vorhanden sein) lässt sich der Stick mit usb_modeswitch vom Datenspeicher- in den Modem-Modus umschalten.
Danach ist es erforderlich, das Modem mit
sudo modprobe usbserial vendor=0×12d1 product=0×1003
zu aktivieren. Zum Schluss müssen die Nutzer noch als User das Tool “umtsmon” (http://umtsmon.sourceforge.net) starten, dort die PIN der verwendeten SIM-Karte angeben und ein Standard-Profil anlegen, das den APN “pinternet.interkom.de” verwendet. Danach lässt sich die Verbindung aufbauen.
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