Archive für Juli 2010

Freeware von Quest Software

Der Quest Identity Manager for Unix ist unter FreeUnixIAM.com kostenlos als Download verfügbar. Das Tool ermöglicht die einfache Verwaltung von Unix-, Linux- und Mac-Benutzern sowie -Gruppen, stellt die wichtigsten Identitäts- und Gruppen-Informationen aus diesen Systemen zusammen und ermöglicht die Prüfung für erweiterte Funktionen wie Active-Directory-Bridge-Technologien. Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

1) Das Management von lokalen Benutzern und Gruppen:

  • Administratoren können für die Verwaltung aller Unix-Account-Informationen ein Tool verwenden, unabhängig davon, wo sich die Informationen befinden.

  • Neue Benutzerkonten können über mehrere Unix-Systeme hinweg über eine zentrale Konsole angelegt und abgelaufene Konten gelöscht werden.

  • Passwörter lassen sich zentral über alle bestehenden Unix-Systeme hinweg zurücksetzen.

2) Reporting:
Auditoren stehen granulare Berichte zu Unix-Identity-Informationen zur Verfügung, die sich schnell und unkompliziert erstellen lassen, einschließlich aller lokalen Konten, die mit einem Single User in Beziehung stehen sowie aller Mitglieder spezieller Unix-Gruppen etc.

3) Migration und Installation:
Die Darstellung aller lokaler Unix-Accounts und Systemparameter aus der Vogelperspektive hilft Administratoren unter anderem dabei zu bestimmen, welche Systeme sich für die erweiterten Funktionen wie Active-Directory-Bridge-Technologien eignen (z. B. Quest Authentication Services).

4) Web-Konsole:
Die webbasierte Konsole kombiniert Aufgaben der Benutzerkontenverwaltung. Diese zentralisierte Verwaltung läuft auf allen Unix-, Linux-, Windows- oder Mac-Plattformen bzw. den gängigsten Browsern.

Das neue Dell Inspiron M101z bietet Notebook-Leistung im flachen Netbook-Design

Das neue Dell Inspiron M101z ist mit einem Gewicht von lediglich rund 1,6 kg ultraportabel und damit zum Beispiel ideal geeignet für einen Studenten, der zwischen Hörsälen und Bibliothek pendeln muss. Zu Hause können auch Kids dank der technischen Top-Ausstattung sogar HD-Videos in höchster Qualität und völlig ruckelfrei auf dem 29 cm (11,6 Zoll) großen Display im 16:9-Format anschauen. Angetrieben wird der kleine Rechenkünstler von einem AMD-Athlon-II-Neo-Mobile-Prozessor. Für die Grafikdarstellung sorgt eine integrierte ATI-Grafik. Ausgestattet ist das Inspiron zudem mit einer benutzerfreundlichen Tastatur in voller Größe und einem HDMI-Anschluss. Mit einer Laufzeit von bis zu 6,5 Stunden bei Einsatz eines 6-Zellen-Akkus ist man für lange Zeit von einer Steckdose unabhängig.

Besserer Durchsatz im 802.11n-WLAN

Wir verwenden im Testlabor einen Netgear DG834NB als WLAN Access Point. Obwohl wir bei diesem Gerät den 802.11n-Durchsatz auf Maximum gestellt hatten, erreichten wir mit einem Asus Eee PC R101 auch bei maximaler Signalstärke immer nur einen Durchsatz von 65 MBit/s.

  • Hier hat es geholfen, auf dem Netgear-System den WLAN Kanal fest auf “6″ einzustellen. Hier gab es keine Überschneidungen mit anderen WLANs, die Störungen wurden minimiert und der Bruttodurchsatz stieg sofort auf 150 MBit/s an. Es kann also durchaus sinnvoll sein, auf dem Access Point die automatische Kanalwahl zu deaktivieren.

APC präsentiert neue Rack PDU-Generation

APC stellt die neuen Rack PDU Serien AP8800 und AP8900 vor. Mit diesen Rack-Stromverteilern verfügen IT- und Facility-Manager über neue Funktionalitäten, um ihre Netzwerk-, Server- und Rechenzentrumslösungen effizient zu betreiben.
Für eine flexible Stromversorgung im Rack sorgen neue Features:

  • In die PDU ist eine intelligente Erfassung der Leistung sowie der Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) integriert.

  • Sämtliche Daten werden vor Ort angezeigt.

  • Alle Daten können über das Netzwerk abgerufen werden.

  • Die Ausgangsstecker sind arretierbar.

  • Der Platzbedarf für die PDU ist mit 0 Höheneinheiten und einer geringen Einbautiefe äußerst niedrig.

Die neue PDU-Generation von APC by Schneider Electric umfasst 19 neue Modelle mit Messsensorik und schaltbaren Ausgängen. Die Geräte der Serie AP8800 verfügen über erweiterte Echtzeitüberwachung im Netzwerk und vor Ort. Benutzerdefinierte Schwellwerte warnen vor potenzieller Überlastung und ermöglichen es dem IT-Manager, Maßnahmen zu treffen, bevor ein Ausfall oder Schaden entsteht. Die Serie AP8900 ist zusätzlich mit schaltbaren Ausgängen bestückt, die über das Netzwerk, für den Reset oder sequenzielles Zu- oder Abschalten der Verbraucher, angesteuert werden können. Alle Rack PDU-Geräte der neuen Generation beinhalten eine aktive Messsensorik mit lokaler Anzeige sowie Fernübertragung der Messwerte für Spannung, Strom, Leistung (kW) und Energieaufnahme (kWh).

In eigener Sache

Um dieses Blog etwas abwechslungsreicher zu gestalten, haben wir beschlossen, in Zukunft auch Pressemitteilungen, die wir als IT-Fachjournalisten erhalten, hier zu veröffentlichen. Publizieren werden wir allerdings nur Informationen, die sich mit technischen Neuerungen oder neuen Produkten befassen, also Sachen, die für ein Testlabor interessant sind. Personal- und Wirtschaftsnachrichten gibt es hier nicht.

Opensuse Online-Aktualisierung

Beim Versuch, ein Opensuse-11.2-System mit Hilfe der Yast-Online-Update-Funktion auf den aktuellen Stand zu bringen, brach das System mit der Fehlermeldung “Error while creating client module online_update” ab.

  • In diesem Fall ergibt es Sinn, zunächst die Repositories mit dem Befehl
    zypper ref
    zu erneuern. Danach kann das Update mit
    zypper up
    neu gestartet werden. Es läuft dann problemlos durch.

Probleme bei der SQL-Server-Installation

Letztens hatten wir vor, den Microsoft SQL Server 2008 auf einer Workstation unter Windows 7 zu installieren. Vor der Installation des Servers führte die Setup-Routine eine Konfigurationsprüfung durch. Diese Prüfung ergab, dass der Rechner vor der Fortführung der Installation zunächst einmal neu gestartet werden müsse. Nach dem gewünschten Neustart riefen wir den Setup-Wizard erneut auf. Daraufhin startete die Konfigurationsprüfung erneut und das Setup brach wieder mit dem selben Fehler (Neustart erforderlich) ab.

  • Nach einiger Suche fanden wir heraus, dass der beschriebene Fehler mit einem Registry-Eintrag namens “PendingFileRenameOperations” zusammenhängt. Dieser fand sich bei uns unter “HKLM\System\ControlSet001\Control\SessionManager” und “HKLM\System\ControlSet002\Control\SessionManager”. Nachdem wir die Einträge gelöscht hatten, lief die SQL-Installation anstandslos durch. Die Einträge stammten übrigens von der Software, die zu unserer Logitech Webcam 250 gehörte…

Automatischen Reboot nach dem Einspielen von Windows-Updates unterbinden

Letztens kam es dazu, dass unser Windows-7-Rechner nach dem Einspielen eines Updates neu startete, obwohl wir noch diverse Applikationen offen hatten. Wir waren zu diesem Zeitpunkt nicht am Platz und konnten deswegen auch den Dialog nicht sehen, der auf den bevorstehenden Neustart hinwies und die Option anbot, den Reboot zu verschieben.

  • Es ist tatsächlich so, dass Windows nach dem Einspielen von Updates den Rechner automatisch neu startet, wenn der Anwender nicht aktiv eingreift, um diesen Schritt zu verhindern. Dieses Verhalten lässt sich aber über die Gruppenrichtlinien abschalten. Dazu ist es lediglich notwendig, den Gruppenrichtlinieneditor als Administrator mit dem Befehl “gpedit.msc” zu starten, nach “Computerkonfiguration / Administrative Vorlagen / Windows-Komponenten / Windows Update” zu wechseln und dort den Punkt “Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen automatischer Updates durchführen, wenn Benutzer angemeldet sind” zu aktivieren.

Installierte Version des Microsoft SQL-Servers anzeigen

Wir wollten auf einem vor langer Zeit installierten System mit dem Microsoft SQL Server Express herausfinden, welche SQL-Server-Version installiert war.

  • Wenn man sich nach dem Start der Kommandozeile mit dem Befehl
    sqlcmd –S {Servername}\{Instanzname}
    mit der Datenbank verbindet (der Standardinstanzname für den SQL Server Express lautet “SQLExpress”) und die Befehle
    select @@version
    go
    eingibt, so gibt der Server die Versionsnummer zurück. Mittels
    select @@servername
    go
    lassen sich der Server- und der Instanzname identifizieren.

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