Letztens kam es dazu, dass unser Windows-7-Rechner nach dem Einspielen eines Updates neu startete, obwohl wir noch diverse Applikationen offen hatten. Wir waren zu diesem Zeitpunkt nicht am Platz und konnten deswegen auch den Dialog nicht sehen, der auf den bevorstehenden Neustart hinwies und die Option anbot, den Reboot zu verschieben.
Es ist tatsächlich so, dass Windows nach dem Einspielen von Updates den Rechner automatisch neu startet, wenn der Anwender nicht aktiv eingreift, um diesen Schritt zu verhindern. Dieses Verhalten lässt sich aber über die Gruppenrichtlinien abschalten. Dazu ist es lediglich notwendig, den Gruppenrichtlinieneditor als Administrator mit dem Befehl “gpedit.msc” zu starten, nach “Computerkonfiguration / Administrative Vorlagen / Windows-Komponenten / Windows Update” zu wechseln und dort den Punkt “Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen automatischer Updates durchführen, wenn Benutzer angemeldet sind” zu aktivieren.
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